Lange jung bleiben

Schlagen Sie den Jahren ein Schnippchen!

Um lebensfroh und agil zu bleiben, egal, welchen Geburtstag man gerade gefeiert hat, sollte man verschiedene „Altersprobleme“ in den Griff bekommen. Und bedeutsam: Immer wieder Neues lernen!

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Mit den Jahren kommen die „Zipperlein“ - doch diese muss man nicht so einfach hinnehmen. Solchen Beschwerden kann man durchaus entgegenwirken, um sich Jugendlichkeit und Gesundheit zu erfreuen.

Blutzucker:
Zu viel Glukose im Blut lässt die Gefäße und Nerven altern, ihre hohe Konzentration schädigt die Wände der Venen und Arterien. Es kommt zu Ablagerungen (Arteriosklerose), die den Blutfluss zunehmend einschränken. Das erschwert den wichtigen Transport von Sauerstoff und Nährstoffen in die Organe. Gleichzeitig zerstört der übermäßige Blutzucker neben den großen Gefäßen auch die kleinen. Das zeichnet schließlich verantwortlich für das diabetische Nierenversagen, Nervenschäden und Netzhautprobleme im Auge. Daher gilt es, bereits leicht erhöhte Werte („Prädiabetes“) in den Griff zu bekommen. Erste Schritte sind Bewegung und Gewichtsabnahme.

Libido:
Dass man im Alter gar keine Lust mehr hat oder Sexualität keine Rolle mehr spielt, gehört ins Reich der Mythen! Mitunter werden mit den Jahren zwar „Hilfsmittel“, wie etwa Gleitmittel, nötig, und es verändern sich die sexuellen Vorlieben. Der Körper reagiert aber weiterhin auf Berührung und Zärtlichkeit. Am besten daher einfach beginnen und die Lust hervorlocken! Denn Sex stellt einen wahren Jungbrunnen dar: „Schäferstündchen“ aktivieren das Immunsystem und feuern Abwehrzellen an. Sie lindern Schmerzen, weil die ausgeschütteten Glückshormone die zuständigen Rezeptoren im Gehirn gleichsam besetzen und somit die Entstehung der Beschwerden blockieren. Auch werden die Alterungsprozesse der Zellen hintangehalten.

Gedächtnisverlust:
Sich manche Dinge mit der Zeit nicht mehr so gut zu merken ist nicht ungewöhnlich, muss aber auch nicht zwangsläufig hingenommen werden! Das Gehirn lässt sich nämlich lebenslang trainieren. Dafür muss man aber seine Komfortzone verlassen und Neues lernen. Denn dabei bilden Nervenzellen im Gehirn Verknüpfungen. Je dichter das Netz, desto größer ist die geistige Leistungsfähigkeit. Kreuzworträtsel waren gestern - wann haben Sie den letzten Spieleabend gemacht? Puzzeln könnte zur neuen Leidenschaft werden. Ein Instrument zu lernen stellt eine ebenso große geistige Herausforderung dar wie das Einüben neuer Tanzschritte.

Stress:
Zu viel Stress kann die Körperzellen sehr rasch altern lassen. Stetige Belastung verkürzt die Lebensdauer von Immunzellen. Das kann dann natürlich schwere Krankheiten begünstigen. Sorgen Sie für mehr Entspannung, etwa durch Tanzen, Puzzeln oder Sex!

Eva Greil-Schähs
Eva Greil-Schähs
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