Strengere Alko-Limits für E-Scooter, eine Helmpflicht für Jugendliche und das Aus für E-Mopeds auf Radwegen: Die Regierung bringt mit einer umfassenden StVO-Reform neue Regeln auf Österreichs Straßen. Wie die „Krone“-Community über die geplanten Verschärfungen im Verkehr denkt, lesen Sie in unserem Forenecho!
Als längst überfällig empfinden viele Leserinnen und Leser, so auch User wie soissesnicht und wSchneider, diese Gesetzesänderung. Letzterer begrüßt vor allem, dass E-Mopeds nun endlich nicht mehr die Radwege unsicher machen dürften.
Alles neu – aber wer kontrolliert’s?
Besonders auffällig in der Debatte ist das mangelnde Vertrauen in die Umsetzung. Ein roter Faden zieht sich durch die Kommentare: Was nützen die strengsten Regeln, wenn die Überwachung fehlt? Viele Leser bringen es trocken auf den Punkt: Wenn schon die bisherigen Vorschriften kaum kontrolliert wurden, werden auch die neuen Paragrafen auf der Straße wenig ändern.
Vorgaben zu willkürlich?
In der Community herrscht vor allem Unverständnis über die Logik hinter den neuen Altersgrenzen; so werden die unterschiedlichen Vorgaben für die Helmpflicht als willkürlich oder gar „sinnbefreit“ kritisiert, da die Sicherheit nicht vom Alter abhängen sollte. Während einige Leser ein strenges, einheitliches System für alle motorisierten Fahrzeuge fordern – inklusive genereller Helmpflicht, Registrierung und Tempolimits ohne Ausnahmen -, wittern andere hinter der Reform primär eine neue Möglichkeit für den Staat, Bußgelder zu kassieren, statt echte Verkehrsprobleme anzugehen.
Was halten Sie von den neuen Gesetzen? Wie schätzen Sie die Sicherheit von E-Moped-Fahrern ein, wenn diese künftig von den Radwegen verbannt werden? Glauben Sie, dass die neuen technischen Vorschriften (wie Klingel- und Lichtpflicht) in der Praxis konsequent kontrolliert werden? Wie ließe sich die Einhaltung der neuen Vorgaben besser garantieren? Wir freuen uns auf Ihre Kommentare!
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