Jener 52-jährige Ex-Beamte, der die Pensionsversicherungsanstalt um 1,4 Millionen Euro prellte, wurde am Mittwoch am Landesgericht zu drei Jahren Haft verurteilt. Im Prozess konnte nicht geklärt werden, wo die Hälfte des Geldes hin verschwunden sind.
Der Angeklagte zeigte sich am Mittwoch beim Prozess geständig. Er gab zu, über 16 Jahre hinweg von der Pensionsversicherungsanstalt 1,4 Millionen Euro kassiert zu haben. Rund die Hälfte des Geldes tauchte wieder auf.
Geld bleibt verschwunden
Trotzdem konnte während des Prozesses am Landesgericht nicht geklärt werden, wo das restliche Geld hin verschwunden ist. Für Richter Dietmar Wassertheurer ein unbefriedigender Umstand.
Aber die Tatsache, dass sich der 52-Jährige geständig zeigte und bei der Aufklärung geholfen hatte, wirkte sich strafmildernd aus. Das Gericht verurteilte den ehemaligen Beamten zu drei Jahren Haftstrafe, davon zwei bedingt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Mehr als die Hälfte des Schadens geht an die Pensionsversicherungsanstalt zurück.
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