Was die Problemlösungskapazität betrifft, ist man von unserer Regierung nicht gerade verwöhnt. Dass wir in den letzten zwei Jahren drei Gesundheitsminister und drei Bundeskanzler gebraucht haben, ist nur ein Indiz dafür, dass es bei den Entscheidungsträgern noch Luft nach oben gibt.
Neben der Pandemie und der Teuerung ist das große aktuelle Problem die Frage, wie man die Abhängigkeit vom russischen Gas reduziert. Alles, was dem Bundeskanzler dazu einfällt, ist, dass die Gazprom gefälligst die Verträge einhalten soll. Die Energieministerin predigt putzig, dass wir die Gasheizung rausreißen und mehr Windradln bauen sollen. Doch eine Strategie und womöglich konkrete Maßnahmen zum Umbau der Energieversorgung fehlen völlig. Einige Anregungen:
Bis dahin werden die Politiker wahrscheinlich noch immer Arbeitskreise einsetzen und sich gegenseitig vor U-Ausschüsse zerren.
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