Trainer-Legionär

Berger in China: „Härter als die erste Quarantäne“

Salzburg
19.03.2022 17:00

Wie zum Auftakt seines China-Abenteuers als Tormann-Trainer von Super-League-Aufsteiger Chengdu muss Hans-Peter Berger in Peking erst 21 Tage im Quarantäne-Hotel absitzen. Ein geänderter Schlafrhythmus soll dabei die Essensproblematik lindern. Denn das Frühstück, so Berger, sei ungenießbar.

Hans-Peter Berger feierte erst im Jänner mit Chengdu den Aufstieg in Chinas Super League. Als Tormanncoach und Teil des Trainerteams um seinen Rieder Ex-Mitspieler Jung-won Seo, der ihn ins Reich der Mitte gelotst hatte.

Keine Flüge nach China: Heimaturlaub länger als gedacht
Der Heimaturlaub in Salzburg zog sich dann länger als geplant. Es war ungewiss, ob der 40-Jährige aufgrund der rigorosen Bestimmungen überhaupt zurückreisen darf. Im Februar gab es keine Flüge. „Am 5. März durfte ich aber fliegen“, erzählte Berger am Freitag nach gut der Hälfte der 21-tägigen Quarantänezeit. Die er wie im September in einem Hotel außerhalb Pekings absitzen muss. „Ich muss zugeben, es ist härter als die erste Quarantäne, die Regeln sind strenger, täglich wird PCR-getestet“, erzählte der Ex-Bundesliga-Goalie.

Die Ernährung ist ein Problem in der Quarantäne
Das größte Problem: „Die Ernährung. Das Frühstück ist praktisch ungenießbar.“ Deswegen hat Berger seinen Schlafrhythmus geändert. „Ich schaue, dass ich erst um 3, 4 Uhr morgens ins Bett gehe, um 11, 12 Uhr Ortszeit zum Mittagessen aufstehe. Und zum Glück habe ich auch was mitgenommen, etwa Suppen.“ Noch bis 28. März muss er durchhalten. Mit seinen Trainerkollegen gibt’s tägliche Video-Meetings, dazu macht er einmal am Tag ein Work-out. „Aber auch das wird nach 14 Tagen schon schwierig“, gibt er zu.

Liga-Start ist am 23. April geplant – falls Corona mitspielt
Der Liga-Start ist am 23. April geplant („Wenn es Corona zulässt“), dann soll bis Ende Oktober gespielt werden. Ob er Frau und Kind bis dahin einmal sieht? „Ich hoffe, sie können im Sommer mal ohne derart strenge Regelungen einreisen.“

Zuvor steht aber der Fußball im Fokus. Das neue 60.000er-Stadion wartet auf die Einweihung in der Super League.

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