„Nicht jeder Mensch in Tirol muss tanken, nicht jeder heizt mit Strom, aber jeder braucht Energie und Lebensmittel“, stellt die Liste Fritz fest und betont, dass die Teuerung in Tirol alle betrifft. „Das teuerste Leben und teuerste Wohnen bei gleichzeitig niedrigsten Einkommen beschäftigten uns in Tirol schon seit Jahren“, sagt LA Andrea Haselwanter-Schneider. Die Liste Fritz bringt deshalb im kommenden Landtag (16./17. März) drei Dringlichkeitsanträge ein.
Zwei konkrete Forderungen
Zum einen fordert sie, dass TIWAG, IKB und andere Energieanbieter den Strompreis einfrieren und auf angekündigte Erhöhungen verzichten. Zweitens sollen Sozialleistungen (z. B. Schulstarthilfe, Heizkostenzuschuss) an die Teuerung angepasst werden. Hier sei auch der Bund gefordert. Und drittens will die Partei einen raschen Teuerungsausgleich in Land und Bund. Wertgutscheine, Einmalzahlungen und Steuernachlässe seien Möglichkeiten.
Schwarz-grün soll alles daran setzen, um so viele Sozialleistungen wie möglich aufzustocken und den Wertverlust durch Teuerungen auszugleichen.
LA Andrea Haselwanter–Schneider, Liste Fritz
SPÖ will politische Maßnahmen setzen
Auch die SPÖ Tirol wird aktiv, bringt ebenfalls drei Anträge ein. Claudia Hagsteiner, SPÖ-Pensionistensprecherin im Landtag: „Um die drohende Armutsfalle für viele Menschen zu verhindern, müssen wir entschieden wirksame politische Maßnahmen setzen.“ Die SPÖ ist für die Einführung eines „Kaufkraftsicherungs-Hunderters“, einen „Winterzuschuss“ für Pensionisten mit kleineren Einkommen und für „Nachbesserungen“ bei der Pensionsanpassung 2022.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.