Jährlich verletzen sich mehr als 23.200 Personen bei Reinigungsarbeiten im Haushalt so schwer, dass sie im Krankenhaus behandelt werden müssen - etwa 3.700 davon beim Frühjahrsputz in den Monaten März und April. Durch Homeoffice und die vermehrte Zeit zuhause stiegen diese Zahlen sogar auf 24.500 Verletzte im Jahr 2021 an.
Insbesondere Personen ab 65 Jahren haben ein erhöhtes Unfallrisiko. Die meisten Verletzungen passieren dabei durch Stürze (69%), scharfe Gegenstände (12%) sowie Zusammenstöße mit anderen Objekten oder Personen (12%) . Nasse Böden (8%) und Aufstiegshilfen wie Leitern (9%), wie das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) berichtet.
"Die Unfallfolgen reichen von offenen Wunden, Sehnen- und Muskelverletzungen bis hin zu Knochenbrüchen. Es ist äußerst wichtig, sich diesen Haushaltsgefahren bewusst zu werden, um Verletzungen effektiv verhindern zu können," betont Dr. Johanna Trauner-Karner, Leiterin der Abteilung Sport- und Freizeitsicherheit im KFV, und gibt folgende Tipps:













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