Nach einer Umfrage wollen 73 Prozent der Paare auch in schwierigen Zeiten zusammenbleiben. Aus verschiedenen Gründen - Und: Kärnten ist anders ...
Die Partneragentur „Parship“, bringt ja eigentlich Paare zusammen. Diesmal wollte man aber wissen, warum sie nicht auseinandergehen und beauftragte das Institut „Market Agent“ mit der Umfrage, ob und vor allem warum Österreichs Paare auch in Krisen um deren Beziehungen kämpfen.
Nur 27 Prozent ziehen Schlussschtrich
Von 2000 Befragten wollen demnach nur 27 Prozent, wenn es nicht gut läuft, die Beziehung aufgeben. Immerhin 73 Prozent gaben an, auch in schwierigen Zeiten zusammenbleiben zu wollen. „Gerade in so unsicheren Zeiten bietet eine glückliche Partnerschaft Halt, das wissen die meisten Paare mehr denn je zu schätzen, eine leichtfertige Trennung scheint für die allermeisten keine Option mehr zu sein“, erklärt Psychologin Caroline Erb.
Verschiedene Gründe für Zusammenbleiben
Die Liste der Gründe für ein Weiterkämpfen wird angeführt von Halt und Sicherheit, von den Kindern, dem Stress, den Trennungen bringen, finanziellen Sorgen und schlicht und einfach „weil man sich halt so gewöhnt hat“. Der schwächste Grund ist die Sorge, sich vor seinem Umfeld rechtfertigen zu müssen.
Österreichs tapferste Beziehungskämpfer sind die Burgenländer mit nur 21 Prozent Trennungswilligen. Kärnten liegt da mit 30 Prozent schon einmal auf dem drittletzten Platz noch knapp vor Salzburg (31 Prozent ) und Tirol (33) – und auch sonst haben wir beziehungsmäßig einen etwas anderen Blickwinkel.
Kärnten ist anders ...
Die Kinder sind im Land der wilden Ehen nicht nur nicht zwingend Heiratsgrund, sondern auch nicht unbedingt das Hauptargument zum Weitermachen. Mit 15 Prozent liegt Kärnten bei der Begründung „wegen der Kinder“ österreichweit am Tabellenende. Dafür stimmt das Selbstbewusstsein, denn überlegenes Schlusslicht ist Kärnten noch bei einem anderen Grund, in der Beziehung weiterzumachen: Die Sorge, nach der Trennung für andere nicht mehr attraktiv genug zu sein, kennt bei uns nur ein (müdes) Prozent.
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