"Mentale Störung"
Kommt Giffords-Attentäter ohne Prozess davon?
Bundesrichter Larry Burns begründete sein Urteil mit den Resultaten zweier unabhängiger medizinischer Untersuchungen Loughners. Damit ist ein Gerichtsverfahren gegen ihn für unbestimmte Zeit ausgeschlossen, wie US-Medien am Mittwoch übereinstimmend berichteten. Loughners Anwältin hatte bereits zuvor im Namen ihres Mandanten auf "nicht schuldig" plädiert.
Giffords hatte sich am Tag des Attentates vor einem Supermarkt mit Bürgern aus ihrem Wahlkreis getroffen, als sich das Blutbad ereignete. Die Abgeordnete wurde in den Kopf getroffen, überlebte aber und befindet sich nach einem starken Hirntrauma seit Monaten in einer Reha-Klinik. Außer ihr wurden zwölf weitere Menschen verletzt.
Teil der Schädeldecke ersetzt
Erst vor einer Woche hat sich Giffords erneut einer Schädeloperation unterzogen. Der Eingriff sei erfolgreich verlaufen, teilten ihre Ärzte im texanischen Houston mit. Bei der sogenannten Kranioplastik wurde der Teil ihrer Schädeldecke ersetzt, der ihr nach dem schweren Attentat entfernt worden war, um den Druck von dem geschwollenen Hirngewebe zu nehmen. Giffords erhole sich laut den Medizinern gut von dem Eingriff.
Erster öffentlicher Auftritt bei "Endeavour"-Start
Mitte Mai war die Kongressabgeordnete beim letzten Start der US-Raumfährte "Endeavour" dabei gewesen - ihr Ehemann Mark Kelly ist der Kommandant des Spaceshuttles. Nach dem Schussattentat auf Giffords wollte Kelly seine Karriere bei der NASA eigentlich bereits beenden, entschied sich dann allerdings dank ihrer Genesungserfolge, wieder voll ins Berufsleben einzusteigen und in die Crew der "Endeavour" zurückzukehren.
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