Soll Ursache ermitteln
Großbrand in Essen: „Robo Dog“ untersucht Ruine
Nach dem Großbrand in einem Wohnkomplex in der deutschen Stadt Essen ist die Ursache für das Feuer nach wie vor unbekannt. Weil die Brandstelle wegen Einsturzgefahr nicht betretbar ist, erkundet nun ein vierbeiniger Polizei-Roboter das ausgebrannte Wohnhaus. Ausgerüstet mit mehreren Kameras, soll er klären, wie es aktuell darin aussieht. So könnte er den Brandermittlern Hinweise auf die Ursache liefern.
Drei Personen wurden beim Brand in der Nacht auf Montag verletzt. Zahlreiche Wohnungen in dem Komplex wurden von den Flammen komplett zerstört, mehr als 100 Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden. In der Nacht auf Dienstag gab es immer noch einige Glutnester. Diese sind inzwischen gelöscht und das zerstörte Haus kann Stockwerk für Stockwerk durchsucht werden.
Der Einsatz in der Brandruine ist der erste für den Roboter, wie die deutsche Zeitung „Bild“ berichtet - er wurde erst im Jänner von Herbert Reul (CDU), Innenminister von Nordrhein-Westfalen, vorgestellt. Ausgerüstet ist der Roboterhund - er trägt intern den Spitznamen „Herbie“ - mit zwölf Kameras. Mit einer Akku-Ladung kann er sich 90 Minuten lang fortbewegen - zehn Kilometer schafft er in dieser Zeit.
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„Er soll dahin gehen, wo es für den Menschen zu gefährlich ist“, erklärte der stellvertretende Projektleiter vom Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste, Dominic Reese. „Er kann den Brandermittlern vielleicht wertvolle Hinweise geben. Zunächst soll er uns einen Überblick liefern, wie es in dem Gebäude aussieht.“







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