Do, 18. Oktober 2018

Pensionistin stürzte

17.05.2011 17:13

Frau tot von Angehörigen in Bachbett entdeckt

Im südburgenländischen Königsdorf (Bezirk Jennersdorf) ist am Dienstag eine tote Frau von ihren Angehörigen in einem Bach entdeckt worden. Bei der Leiche handelt es sich laut Exekutive um eine 76-jährige Pensionistin. Sie dürfte in den Bach in der Nähe ihres Hauses gestürzt sein. Erst am Montagabend war im steirisch-burgenländischen Grenzfluss Pinka eine männliche Leiche entdeckt worden.

Die 75-jährige Maria D. aus Königsdorf dürfte beim Spaziergang ausgerutscht und über die Böschung ins Wasser gestürzt sein. Die Bewusstlose ertrank. Notarzt Wolfgang Gangl konnte nur noch ihren Tod feststellen. Hinweise auf Fremdverschulden gebe es laut derzeitigem Ermittlungsstand nicht, so ein Beamter am Dienstagnachmittag.

Männliche Leiche in der Pinka entdeckt
Zuvor war im steirisch-burgenländischen Grenzfluss Pinka am Montagabend eine männliche Leiche entdeckt worden. Eine Frau aus Pinkafeld war am Montagabend als Passagierin in einem Autobus an dem Fluss entlanggefahren, als ihr im Gemeindegebiet der steirischen Gemeinde Pinggau (Bezirk Hartberg) im Wasser ein "ungewöhnlicher Gegenstand" auffiel. Wenig später ging sie dann noch einmal nachschauen und erkannte, dass es sich um einen toten Menschen handelte.

Junger Mann ohne Papiere
Nachdem die 31-Jährige Alarm geschlagen hatte, wurde der leblose Körper von Polizei und Feuerwehr geborgen. Der junge Mann hatte nach ersten Angaben der Exekutive keine Ausweispapiere bei sich, zudem waren seine Beine gebrochen - dennoch geht die Polizei nicht von einem Gewaltverbrechen oder etwa einem Autounfall aus.

Vielmehr dürfte sich der 27-jährige FH-Student aus Salzburg laut Beamten selbst von einer Autobahnbrücke in die Pinka gestürzt haben und dann rund zwei Kilometer weit abgetrieben sein. Er war laut Obduktion wohl schon am Samstag verstorben.

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