Fast 13 Monate wartet die Vorarlbergerin Nina Ortlieb nach ihrer schweren Verletzung von Crans Montana (Sz) nun schon auf ihr Renncomeback. Anfang Februar kündigte die 25-Jährige auf ihren Social-Media-Kanälen an, dass sie schon bald wieder Rennen fahren will. Vergangene Woche trainierte die Lecherin bereits wieder mit dem ÖSV-Team. Die „Krone“ hat nachgefragt, wie es nun wirklich mit der Rückkehr in den Rennzirkus ausschaut.
Die - nicht für Olympia nominierten - ÖSV-Speedgirls Stephanie Venier, Sabrina Maier, Elisabeth Reisinger und die Sibratsgfällerin Vanessa Nußbaumer nutzten vergangene Woche die perfekten Bedingungen, um auf der WM-Piste von 2025 in Saalbach einige Trainings zu absolvieren. Direkt nach Ende der Peking-Spiele geht es im Weltcup mit zwei Abfahrten in Crans Montana (Sz) weiter.
Dort war Nina Ortlieb vor inzwischen fast 13 Monaten gestürzt und hatte sich so schwer verletzt, dass die 25-Jährige bis heute noch kein Renncomeback geben konnte. „Ich werde bald wieder Rennen fahren“, kündigte Nina Ortlieb allerdings am 3. Februar auf ihren Social-Media-Kanälen an - und machte nun auf der Saalbacher „Schneekristall“-Piste einen weiteren Schritt in diese Richtung. „Das war der erste gemeinsame Kurs mit den anderen Läuferinnen und ein erstes Herantasten an ein normales Training. Mehr aber auch nicht“, sagt ÖSV-Coach Meini Tatschl, der in den vergangenen Wochen mit der Head-Pilotin am Arlberg ein Aufbautraining absolviert hatte. „Wir sind drei Tage Super-G gefahren und Nina hatte keinerlei Probleme.“
Wann Ortlieb tatsächlich bereit für ihr Renncomeback sein wird, steht noch nicht fest. Eine Rückkehr auf ihrer Schicksalsstrecke in Crans Montana scheint unwahrscheinlich, womit nur noch der Super-G in Lenzerheide (Sz) in dieser Saison in Frage käme. „Wir trainieren weiter und werden schauen, wie sich die Dinge dann entwickeln“, gibt sich Tatschl zurückhaltend.
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