Insgesamt 106 Athletinnen und Athleten hat das Österreichs Olympisches Komitee zu den Spielen nach Peking entsandt. Zwölf bzw.13 - zählt man Bob-Ersatzfrau Magdalena Baur dazu - kommen davon aus dem Ländle. Also nicht mal 13 Prozent. Dennoch sind die Ländle-Olympionike, mit über 35 Prozent der gewonnenen Medaillen, die Edelmetall-Hamster im Team Österreich.
Wer hätte das gedacht: Vorarlberg ist aktuell das erfolgreichste rot-weiß-rote Bundesland bei den Olympischen Spielen in Peking. Dank der Goldmedaillen von Johannes Strolz und Alessandro Hämmerle, den Silbernen von Kathi Liensberger und Thomas Steu mit der Teamstaffel der Rodler, sowie Steus Bronze im Doppelsitzerbewerb mit seinem Tiroler Partner Lorenz Koller, liegt das Ländle im Österreich-Medaillenspiegel auf Rang eins.
Auf Platz zwei: Kärnten. Matthias Mayer, mit Super-G-Gold und Abfahrtsbronze, sowie Snowboarderin Daniela Ulbing – die Silber im PGS holen – bescherten den Kärntner bereits einen kompletten Medaillensatz. Position drei hat aktuell Niederösterreich dank der Goldenen von Snowboarder Benjamin Karl inne.
Die meisten Medaillengewinner – die Medaillen der Doppelsitzer und der Rodelstaffel werden hier pro Nase gerechnet – kommen aus Tirol: Gleich fünfmal durften sich TirolerInnen in Peking bereits Silber um den Hals hängen. –Skispringer Manuel Fettner, Rodler Wolfgang Kindl gleich zweimal (Einzel und Staffel), Lorenz Koller und Madeleine Egle in der Rodelstaffel. Bonze holte der nordische Kombinierer Lukas Greiderer und Lorenz Koller mit unserem Vorarlberger Thomas Steu im Rennen der Doppelsitzer. Dennoch belegt Tirol im rot-weiß-roten Medaillenspiegel nur Rang vier.
Auf Platz fünf: Salzburg. Seit Freitag befinden sich neben der Bronzenen von Langläuferin Teresa Stadlober, dank Super-G-Silber der Halb-Vorarlbergerin Mirjam Puchner (ihre Mama stammt aus Bregenz) zwei Medaillen auf Salzburgs Medaillenkonto.
Spannend, wenn man sich anschaut, welches Bundesland wie viele SportlerInnen nach China entsenden durfte: Da stellt Tirol (30) das Gros der rot-weiß-roten Teilnehmer, gefolgt von Salzburg (21), Kärnten 13, Vorarlberg (12), Steiermark (11), Niederösterreich (10), Oberösterreich (8) und Burgenland (1).
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