Bewohner protestieren

Verkehrslawine Lavamünd: Kein Geld für Umfahrung

Kärnten
10.02.2022 16:07

7500 Fahrzeuge, darunter 1500 schwere Lastwagen, rollen täglich durch Lavamünd. Und daran dürfte sich auch trotz der Proteste von Bewohnern nichts ändern. Denn ihre Forderungen nach einer Umfahrung wurden erneut abgeschmettert. Weil die Kosten dafür viel zu hoch wären, wird die Straße nicht gebaut.

„Eine weitläufige Umfahrung von Lavamünd ist sachlich und auch fachlich nicht zu rechtfertigen. Die Kostenschätzungen dafür liegen bei bis zu 45 Millionen Euro“, betont Landesrat Martin Gruber. Die Umfahrung müsste vom Gasthaus Hüttenwirt über die Watzing bis zur St. Pauler Straße geführt werden.

Uneinigkeiten
Das Land hat bereits Varianten für eine kleinräumige Umfahrung planen lassen. Gruber: „Die würde auch eine wesentliche Entlastung bringen.“ Für Bürgermeister Wolfgang Gallant kommt nur eine Verkehrsvariante infrage, die sinnvoll ist: „Auf etwas anderes, das unser Problem nur in andere Bereiche verlagert, werden wir uns mit Sicherheit nicht einlassen. Die Lebensqualität ist weg, viele Bürger leiden unter gesundheitlichen Problemen.“

Die Bürgerinitiative, die seit Jahren für die große Umfahrung kämpft, will nicht aufgeben und plant neue Straßensperren. Wie berichtet, wird derzeit der Verkehr großräumig umgeleitet, bis die neue Brücke über die Lavant fertig ist.

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