Lachen ist etwas Wunderbares, es ist gesund, ansteckend, es aktiviert positive Gefühle im Gehirn, und der Körper betreibt Hochleistungssport - vom Gesicht bis zum Bauch sind beim Lachen bis zu 300 Muskeln beteiligt.
Derzeit gibt es in Österreich viel zu lachen. Allerdings nicht in Kabarettprogrammen - die professionellen Spaßmacher haben im Moment keinen Auftrag, alle erfundenen Gags können nicht komischer sein als die von der heimischen Politik gestaltete Realität. Etwa die Impfpflicht, bei der schon jetzt klar ist, dass sie nicht funktionieren wird. Vorerst einmal wird nicht kontrolliert und auch nicht gestraft, ob dies jemals passiert, ist unklar, am Arbeitsplatz und im Wirtshaus gilt eh 3G. Echt witzig. Noch humoristischer ist die Impflotterie, die es nicht einmal bis zum Start geschafft hat. Angekündigt, versprochen, abgesagt, weil in einem kurzen Moment der Ruhe jemand offenbar doch nachgedacht hat. Ein Brüller.
Amüsant sind auch die Grünen, die in einem geheimen Papier etwas unterschreiben, das für die Parteibasis ein rotes Tuch ist, und nachher erklären, das Ganze sei sowieso ein „Nullum“. Zum Schreien. Ein Gesundheitsminister, bei dem klar ist, dass, wann immer er etwas ankündigt, stets die genau gegenteiligen Maßnahmen kommen. Sehr vergnüglich. Ein Krisenmanager im Tarnanzug. Nicht mehr lustig.
Lachen ist wirklich etwas Wunderbares. Nur: Die Politik sollte nicht die Humor-Institution Nummer eins in diesem Land sein.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.