Antisemitismus-Vorwurf

Antisemitismus: Steyr trennt sich von „Wächtern“

Der Mühlviertler Manfred Kielnhofer, der „Wächter-Figuren“ in Städten aufstellt, stand wegen antisemitischer Postings in Zusammenhang mit der Corona-Impfung in der Kritik, wir berichteten. In Steyr fiel nun der Entschluss im Kulturausschuss: Die Figuren werden verkauft.

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Entdeckt wurden die fragwürdigen Postings in Steyr, Bürgermeister Markus Vogl ließ daraufhin drei Figuren, die im Besitz der Stadt sind, sofort aus dem Schlosspark – ihrem letzten Standort – entfernen.

Alle Fraktionen einstimmig
Nun ist auch ihre Zukunft geklärt: Kulturausschuss und Stadtkulturbeirat beschlossen einstimmig, dass die „Wächter“ verkauft werden. „Es gibt private Interessenten“, sagt Kulturstadträtin Katrin Auer (SP). Ihr Wunsch ist, dass der Verkaufserlös der regionalen Kultur zugute kommt. Auch in Linz wurden alle (gepachteten) Figuren vom städtischen Boden entfernt.

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Donnerstag, 26. Mai 2022
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