Mit gestohlenem Auto

Wien: Teenager rasten mit 100 km/h durch 30er-Zone

Gefährliche Szenen haben sich am Mittwochnachmittag im Wiener Bezirk Leopoldstadt abgespielt. Als die Polizei das Auto stoppen wollte, weil Lenker wie auch Beifahrer überaus jung wirkten, raste der Fahrer mit gewaltigem Tempo davon - erreichte sogar Geschwindigkeiten von bis zu 100 km/h in einer 30er-Zone. Bei einer Kreuzung sprang das Duo im Teenageralter dann aus dem Auto und rannte davon - während der Wagen weiterrollte …

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Gegen 17.30 Uhr hatte der Lenker des Autos, das sich in der Folge als in Niederösterreich gestohlen herausstellen sollte, am Handelskai aufs Gas gedrückt und flüchtete mit gewaltigem Tempo durch einige Gassen, um die Polizei abzuschütteln. Dabei erreichte er teils Geschwindigkeiten von bis zu 100 km/h. An der Kreuzung Salzachstraße/Innstraße änderten Lenker und Beifahrer die Taktik, sprangen aus dem Auto und liefen in unterschiedliche Richtungen davon.

Auto rollte ohne Fahrer weiter
Zwischenzeitlich rollte der Pkw allerdings weiter in die Innstraße, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Um mögliche Unfälle durch das fahrerlose Auto zu vermeiden, kümmerte sich die Polizei zunächst darum, das Fahrzeug zu sichern. Gleichzeitig wurde eine Alarmfahndung nach den beiden Flüchtigen eingeleitet.

Beifahrer erst 13, Lenker 18
Tatsächlich sollte sich zumindest der Beifahrer, der wenig später gefasst werden konnte, als überaus jung herausstellen - es handelte sich um einen erst 13 Jahre alten Burschen. „Dem Lenker, einem 18-jährigen türkischen Staatsbürger, gelang vorerst die Flucht, jedoch konnte auch dieser nach weiteren Ermittlungen ausgeforscht werden“, so Polizeisprecher Christopher Verhnjak.
Der 13-Jährige sei in der weiteren Folge den Eltern übergeben worden, hieß es. Die Ermittlungen laufen weiter.

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