In der Abfahrt Platz zwei, im Slalom Rang acht. Dass die dreifache Juniorenweltmeisterin von 2020, die Vorarlbergerin Magdalena Egger, derzeit sehr gut in Form, hat sie zuletzt im Europacup bewiesen. Doch wie sieht es im Super-G aus? Jener Disziplin, in der die Head-Pilotin bereits zwei JWM-Medaillen gewinnen konnte. Darauf kann selbst die Lecherin - noch - keine Antwort geben.
Keine Verschnaufpause für die rot-weiß-roten Europacup-Skidamen! Nach der vergangenen Speedwoche in St. Anton mit zwei Abfahrten und einem - wetterbedingt gestrichenen - Super-G und den zwei Slaloms in Zell am See (auch hier fiel das zweite Rennen dem Wetter zum Opfer) geht es heute (10 Uhr) und morgen mit zwei Super-Gs im Südtiroler Sarntal weiter. Österreichs heißeste Eisen: Die in der Disziplinenwertung führende Tirolerin Christina Ager, die weltcuperprobten Elisabeth Reisinger (OÖ), Sabrina Maier (S) und Vanessa Nußbaumer (V), sowie die amtierende Juniorenweltmeisterin in dieser Disziplin, die Tirolerin Lena Wechner.
Ebenfalls dabei: Magdalena Egger. Die 21-jährige Lecherin hatte in der vergangenen Tagen einmal mehr ihr riesiges Potenzial als Allrounderin unterstrichen. Zuerst war sie am Donnerstag mit Rang zwei bei der Abfahrt in St. Anton am Arlberg erstmals auf das Europacup-Podest gefahren. Am Montag „wedelte“ die Heeressportlerin dann beim EC-Slalom in Zell am See auf Rang acht.
Doch wie ist es um die Form der Head-Pilotin im Super-G bestellt? „Gute Frage! Eigentlich habe ich keine Vergleichswerte“, gesteht die 20-Jährige, die in dieser Disziplin 2020 Juniorenweltmeisterin wurde, den letzten Super-G jedoch bei der Junioren-WM (Bronze) in Bansko (Bul) am 7. März 2021 bestritt. „Darum ist es für mich etwas schwierig, ein Resultat als konkretes Ziel zu formulieren.“ Nachsatz: „Wenn ich aber - so wie in St. Anton - solide und gut fahre, sollte es vom Ergebnis auch im Super-G nicht so schlecht ausschauen.“
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