Immer wieder lassen sich Kriminelle neue Maschen einfallen, um ihre Opfer finanziell ausnehmen zu können. Neuester Trick: Die Betrüger geben sich am Telefon als Interpol-Beamte aus und täuschen vor, bei der Lösung eines internationalen Kriminalfalls auf die Hilfe ihrer Opfer angewiesen zu sein. Rat der Polizei: auflegen!
Es hört sich recht unglaubwürdig an, dürfte aber immer wieder funktionieren: Bei ihrem neuesten Trick spielen Telefonbetrüger ihren Opfern am Handy eine Tonbandaufnahme in englischer Sprache vor und fordern sie auf, gewisse Tastenkombinationen zu drücken. Dadurch sollen misstrauische Menschen ebenso ausgesiebt werden wie jene, die kein Englisch sprechen. Anschließend meldet sich eine Person - ebenfalls englischsprachig - und gibt vor, für Interpol zu arbeiten oder ein Parlamentsangehöriger zu sein und einen internationalen Kriminalfall lösen zu müssen.
Vorsicht ist geboten
Und dafür müsse nun das Opfer auf seinem Smartphone ein Fernsteuerungsprogramm installieren oder gleich Geld überweisen. Die Polizei rät in solchen Fällen, das Telefonat sofort zu beenden. Zudem sollte man sich nie unter Druck setzen lassen. Auch bei der Herausgabe von Daten am Telefon ist äußerste Vorsicht geboten.
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