WK erfreut

Aufklärung über Sperrstunde & 2G-Regel gefordert

Kärnten
29.01.2022 10:55

Die Regierung präsentiert am heutigen Samstag nach Informationen der „Krone“ die nächsten Öffnungsschritte. Die Sperrstunde, die derzeit von 22 bis 5 Uhr gilt, wird demnach am 5. Februar aufgehoben, außerdem soll eine Woche später die 2G-Pflicht im Handel fallen. Landeshauptmann Peter Kaiser fordert die unverzügliche Einberufung eines Bund-Länder-Gecko-Gipfels, bei dem auch alle Bundesländer eingebunden sind. „Es gibt viel Klärungsbedarf, offene Fragen und Diskussionspunkte!“ Die Wirtschaftskammer Kärnten begrüßt die Lockerungsschritte. 

„Viele Fragen sind noch offen, etwa was Sperrstunde, 2G, unbrauchbare Regeln im Bereich des Breitensports, Maßnahmen im Bereich der Kulturen, im Bildungsbereich oder auch die notwendige Bestätigung der Sinnhaftigkeit der Impfpflicht betrifft“, sagt der Kärntner Landeshauptmann.

„Da bräuchte es zwingend eine enge Abstimmung zwischen Bund-Ländern-Gecko und eine darauf basierende gemeinsame Kommunikation, damit die Bevölkerung in Österreich auch wieder Vertrauen in die Maßnahmen findet.“

Vorgangsweise erinnert an alte Zeiten
„Mit dem am Mittwoch gewählten Alleingang hat die Bundesregierung eine Vorgangsweise gewählt, die an schlechte alte Zeiten erinnert, in denen die Bundesländer auch immer nur dann eingeladen wurden, wenn es darum geht, Verschärfungen zu kommunizieren“, Kaiser: „Das muss sofort aufhören!“ 

„Das richtige Signal zur richtigen Zeit“
Zustimmung zu den Öffnungsplänen der Bundesregierung kommt vonseiten des Wirtschaftskammerpräsidenten Jürgen Mandl. Er begrüßte die einzelnen Lockerungsschritte. „Ich bin erleichtert, dass die zentralen Forderungen der Wirtschaft berücksichtigt wurden und sowohl die 2G-Kontrollen im Handel als auch die vorverlegte Sperrstunde in der Gastronomie schrittweise aufgehoben werden“, betonte Mandl. „Es ist gut, dass wir dem Beispiel anderer Länder folgen und trotz aktuell hoher Infektionszahlen ohne weitere Wettbewerbsnachteile die Perspektive haben, zumindest mittelfristig die Coronakrise hinter uns lassen können.“

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