GUTEN MORGEN

Kindern nicht wehtun | Quarantäne-Rat

Der Fall erschüttert: Ein elf Wochen altes Mädchen, das von seinem Vater zu Tode geschüttelt wurde. Am Montag wurde dieser Vater - noch nicht rechtskräftig - zu 17 Jahren Haft verurteilt, die Mutter, die zugesehen hat und die Tat verhindern hätte müssen, zu 14 Jahren. Was steckt hinter der Gewalt an Kindern, das fragten wir uns bei der gestrigen Redaktionskonferenz. Und beantworten diese Frage, vor allem auch jene, wie wir Kinder vor Gewalt schützen können, in unserer heutigen Ausgabe. Die Expertinnen, die dazu interviewt wurden, nennen vor allem Überforderung und fehlende Kenntnis über Erziehung als Gründe, warum Eltern manchmal an ihre Grenzen stoßen und im schlimmsten Fall mit Gewalt reagieren. Besonders eindrucksvoll im Zusammenhang mit Gewalt an Kindern ist die Aussage eines Staatsanwaltes aus einer Verhandlung gegen ein Grazer Paar, das vor Jahren wegen vorsätzlichen Mordes an drei Kindern verurteilt worden war: „Das Gesetz sagt nicht, dass Eltern ihre Kinder lieben müssen, aber sie dürfen ihnen nicht wehtun.“ Ja, das ist das Allermindeste!

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Quarantäne-Rat. Wieder fast 25.000 Neuinfizierte (wenn die veröffentlichten Zahlen stimmen) in nur 24 Stunden. Das heißt, dass sich Zehntausende - schließlich sind Kontaktpersonen mitbetroffen - allein von Montag auf Dienstag mit Quarantäne und allem Drum und Dran auseinander zu setzen haben. Und auch nach knapp zwei Jahren Pandemie herrscht dann bei Betroffenen (aber oft auch bei Behörden) Ratlosigkeit. So versuchen wir in der Mittwoch-„Krone“ mit Quarantäne-Rat aufzuklären. Wenig überraschend, dass die oft geänderten Regeln weder einfach noch logisch sind. Aber das hätte bei der Art von Pandemiebewältigung, wie wir sie in Österreich erlebt haben und erleben doch ohnehin niemand erwartet, oder?

Einen schönen Mittwoch!

Klaus Herrmann
Klaus Herrmann

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Mittwoch, 18. Mai 2022
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