Deshalb wurde 2015 das Projekt „Bibermanagement Burgenland“ ins Leben gerufen. Schwerpunkt ist die Bearbeitung von Mensch-Biber-Konflikten. Und die sind durchaus vorhanden. Vor allem durch Stauungen kann es passieren, dass Felder überflutet werden. Etwas, das keinen Landwirt freut. Hier versucht das Bibermanagement zu beraten, die Situation zu entschärfen und Lösungen wie Damm-Drainagierungen zu finden.
Einer, der gerade dabei ist, das Bibervorkommen in Bruckneudorf zu kartieren, ist Bernhard Schütz vom Verein Burgenländischer Naturschutzorgane. Er überprüft die bekannten Reviere, schaut, ob sie noch aktiv sind, ob es Veränderungen gibt, ob neue Biberdämme gebaut worden sind. Die Naturschutzorgane sind auch erste Ansprechpartner bei Konflikten. Sie geben die Anliegen dann an Clemens Trixner und Franziska Bauer vom Bibermanagement weiter.
Schütz ist von Anfang an dabei, kennt sowohl den Nutzen als auch den Schaden, den ein Biber anrichten kann. In Bruckneudorf gibt es drei Biberreviere. Eines liegt am Gelände des Truppenübungsplatzes. Herr und Frau Biber haben hier auch eine Brachfläche geflutet, was äußerst positiv ist. „Hier entwickelt sich wieder ein Moor“, so Schütz. „Seltene Tiere wie die Würfelnatter sind zurückgekehrt.“
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