Denn in der Verwaltung der Stadt Linz sind die Hälfte der Mitarbeiter älter als 52 Jahre. Damit sind die nun angeworbenen Impfpflicht-Strafverfolger auch ein Back-up für den Personal-Pool der Stadt. Und auch die 150 neuen Mitarbeiter in Bezirkshauptmannschaften Oberösterreichs dürften auch nach Corona einen sicheren Job haben.
1,4 Millionen Euro
Aber zurück zum Thema „Jagd auf Impfpflichtsünder“: „Der Stadt wird das pro Jahr 1,4 Millionen Euro kosten“, sagt der Linzer Bürgermeister Klaus Luger und will – wie auch LH Thomas Stelzer – diese Kosten vom Bund ersetzt. Dass die Strafverfolgung am ersten Tag laufen muss, sei klar: „Wenn du weißt, dass du keinen Strafzettel bekommst, wenn du ins Radar fährst, dann wirst du kein Tempolimit einhalten“, zieht Luger einen Vergleich.
Wo die Bußgelder landen:
Derzeit sollen Bezirke mit Spitälern diese in die Krankenhäuser pumpen, in Bezirken ohne Spitäler sei man freier. Der Städtebund will eine einheitliche Regelung, aber jedenfalls sollen die Strafen ins Gesundheitswesen fließen.
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