07.01.2022 11:00 |

Seilbahner zufrieden

Auf und Ab in den Salzburger Skigebieten

Die Weihnachtsferien neigen sich dem Ende zu, die Skigebiete ziehen eine erste Bilanz. Ein später Start, erschwerte Bedingungen durch 2-G-Kontrollen und Reisebeschränkungen ließen die Seilbahner Schlimmes befürchten. Trotz aller Sorgen zeigen sich die Liftbetreiber mit den ersten Winterwochen durchaus zufrieden.

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Am vergangenen Sonntag, dem 2. Jänner, war Obertauern voll. Im kompletten Skigebiet war am Vormittag kein Parkplatz mehr zu bekommen. Autos parkten entlang der Bundesstraße. Tagesgäste aus dem ganzen Bundesland und vor allem aus Oberösterreich waren dort zum Skifahren. „Das Wetter und die Schneelage war überaus einladend, unsere Gäste sind zufrieden“, sagt Klaus Steinlechner, dem Lifte am Tauern und im Lungau gehören.

Ähnlich war die Situation auch am Dreikönigstag. Nur das Wetter war entschieden schlechter. „Wir hatten rund 6000 Eintritte, ein guter Tag“, erklärt Veronika Scheffer. Die Zauchensee-Geschäftsführerin ist mit der bisherigen Saison trotz der Umstände zufrieden. „Wir haben erst knapp vor Weihnachten aufgesperrt, aber bisher nur rund 30 Prozent Minus auf den letzten Winter vor der Pandemie. Wir können zufrieden sein.“ Und dies trotz 2-G-Kontrollen und Masken in Lift und Hütten sowie fehlender Gäste. „Die nächsten Wochen werden schwierig. Aufgrund Omikron, fehlender Schul- und Busreisen“, sagt Scheffer. Auf eines freut sich die Bergbahnen-Chefin dennoch: Die Weltcup-Rennen in Zauchensee werden stattfinden. „Der Landeshauptmann hat uns das gestern bestätigt!“

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Wir können mit der bisherigen Wintersaison durchaus zufrieden sein. Auch wenn wir ein Minus von rund 30 Prozent im Vergleich zur Wintersaison 2018/19 haben.

Veronika Scheffer, Zauchensee Bergbahnen

In Lofer fehlen vor allem Gäste aus dem benachbarten Bayern. „Die zusätzlichen PCR-Tests tun sich viele nicht an“, so Willi Leitinger von der Loferer Bergbahnen. Im Pinzgau ist man mit den vergangen Wochen zufrieden. Maskenmuffel gebe es zwar, 2-G und dessen Kontrolle seien aber kein Problem.

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