Mi, 15. August 2018

Noch mehr Kontrolle

28.04.2011 12:11

Ansturm von Arbeitskräften aus Osten wird erwartet

Ab 1. Mai tritt die Arbeitsmarktöffnung in Kraft. Ein Ansturm von billigeren Arbeitskräften aus dem Osten wird erwartet. Gewerkschafter fordern daher verstärkte Kontrollen durch die neue Finanzpolizei auf Baustellen: "Denn das Gesetz gegen Lohn- und Sozialdumping muss eingehalten werden." Auch Häuslbauer müssen da vorsichtig sein.

Laut dem Gesetz müssen die Arbeiter aus dem Osten ebenso wie einheimische nach den österreichischen Kollektivverträgen bezahlt werden. Hermann Lipitsch, Kärntens ÖGB-Chef: "Ansonsten drohen Strafen bis zu 50.000 Euro. Das gilt nicht nur für Firmen, sondern auch für Private wie etwa Häuslbauer."

In der Bauwirtschaft wird der größte Zugang von Arbeitnehmern erwartet. Der steirische Abgeordnete und Vizechef der Gewerkschaft Bau-Holz, Josef Muchitsch, ist zuversichtlich: "Österreich ist auf die neue Situation gut vorbereitet." Wichtig wäre eine Liste aller Baustellen zur einfacheren Kontrolle und: "Bürgermeister sollen bei Auftragsvergaben heimische Firmen bevorzugen. Die Gewährleistung endet ja an der Staatsgrenze."

von Martin Radinger, "Kärntner Krone"

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