17.12.2021 20:00 |

Neues Zentrum

Naturpark Tiroler Lech rüstet gewaltig auf

Das Naturparkhaus, das in Elmen quasi über dem Lech schwebt, wird im nächsten Jahr durch ein geerdetes Geschwister verdoppelt. Einen Steinwurf entfernt entsteht ein neues Naturparkzentrum, das unter anderem Ranger und Ausstellung beheimaten wird. Dies alles unter der Aufsicht der neuen Geschäftsführerin Isabella Hilti.

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Es ist nicht ein Abschied im Groll, im Gegenteil. „Ich nehme unheimlich viel mit und sage danke“, informierte Yvonne Markl, die Geschäftsführerin des Naturparkes Tiroler Lech, am Donnerstag die Öffentlichkeit. Sie wird ab März 2022 ihre universitäre Ausbildung fortsetzen. Ihr wird die bisherige Stellvertreterin Isabella Hilti nachfolgen. Nora Schneider kommt neu ins Team.

Projekt bereits fixiert
Neuigkeiten gibt’s auch für den Naturpark (NP) selbst – und was für welche! NP-Obmann Heiner Ginther voll Enthusiasmus: „Wir werden ein neues Zentrum bekommen. Das wird gemeinsam mit unserem – über dem Lech schwebenden – Haus im Ensemble als Herz des Parkes schlagen.“ Das Projekt ist nicht in Schwebe, sondern bereits fixiert. 

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Der momentane Ausstellungsort auf Ehrenberg ist nicht mehr der optimale.

Heiner Ginther

Basisstation für Ranger und Naturparkführer
Dafür habe die Gemeinde das in Sichtweite gelegene ehemalige „Café Treibholz“ angekauft. Ab nächstem Frühjahr entstehe dort eine Basisstation für Ranger und Naturparkführer, ein Café und Räumlichkeiten für die Naturparkausstellung. „Der momentane Ausstellungsort auf Ehrenberg ist nicht mehr der optimale“, sagt Ginther, der bestätigt, dass bereits der Baubescheid existiert.

Straßenunterführung als Verbindung
Auch die Finanzierung von rund einer Million Euro sei großteils in trockenen Tüchern. Eigentümer und Bauträger sei die Gemeinde, mit dem Naturparkverein werde ein Nutzungsvertrag über 30 Jahre mit Verlängerungsoption abgeschlossen. Eine Straßenunterführung soll dann beide „Herzkammern“ verbinden.

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Das Resümee dieses Versuchs ist äußerst positiv.

Heiner Ginther

„Brauchen dringend Ranger“
Das Herz der Crew und des Obmannes schlägt auch für jene Neuerung, die man heuer als Pilotregion erprobt hat: der Einsatz von Naturparkrangern. „Das Resümee dieses Versuchs ist äußerst positiv“, sagt Markl. Ginther spricht von zunehmendem Druck von Besuchern auf die Naturräume bis hin zum „wild campieren“.

Die Ranger, die man dringend brauche, sollen in solchen fällen das Gespräch suchen und aufklären. Aber auch den Erholungssuchenden die Schönheiten der Natur näher bringen.

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