30.11.2021 13:51 |

„Es ist ein Wunder“

Mann (69) nach 22 Stunden aus Seenot gerettet

Laut Angaben der Rettungskräfte ist es „ein Wunder“, dass er überlebt hat: Ein 69-jähriger Mann hat sich am Wochenende vor der japanischen Küste auf rauer See 22 Stunden lang an seinem gekenterten und beschädigten Boot festgehalten und ausgeharrt, bis er von der Küstenwache gerettet wurde (Video oben).

Der Mann, dessen Name nicht bekannt gegeben wurde, war am Samstag allein auf einem Boot vor der Präfektur Kagoshima aus auf dem Weg zur Ferieninsel Yakushima gewesen, als es auf stürmischer See kenterte. Es gelang ihm noch, einen Bekannten auf der Insel anzurufen und von seiner Notlage zu informieren.

Die alarmierten Rettungskräfte entdeckten den 69-Jährigen aber erst knapp einen Tag später. Laut Angaben der Küstenwache fand man ihn auf dem mit dem Kiel nach oben treibenden Boot sitzend, sich an der Schiffsschraube festklammernd, um nicht von den Wellen ins Meer gespült zu werden.

Jetzt von der Küstenwache veröffentlichte dramatische Aufnahmen zeigen, wie sich ein Team dem Mann mit dem Boot näherte und rief: „Wir kommen! Nur noch ein bisschen durchhalten! Festhalten!“ Sie konnten den Mann, der in eine graue Plastikplane eingewickelt war, die ihm half, warm zu bleiben, schließlich in Sicherheit (Bild unten) bringen.

„Ein Wunder, dass er überlebt hat“
„Er war 22 Stunden allein im Meer. Ich bin erstaunt über seine Überlebensfähigkeiten“, wird ein Beamter der Küstenwache in der japanischen Tageszeitung „Asahi Shimbun“ zitiert. „Es ist ein Wunder, dass er überlebt hat“.

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