Ein von Schuldirektionen an Eltern adressiertes Schreiben sorgt für Verunsicherung. Darin werden die Schüler eindringlich aufgefordert, am Präsenzunterricht teilzunehmen. Bildungsdirektorin Isabella Penz klärt auf
Was sollen Eltern noch glauben? In Kärnten sorgen derzeit Briefe für Diskussionen, die von den Schuldirektionen verschickt wurden. Denn in dem Schreiben wird ausdrücklich empfohlen, die Kinder und Jugendlichen zum Präsenzunterricht zu motivieren. Ein Vater versteht die Welt nicht mehr: „Die einen empfehlen, die Kinder daheim zu lassen, andere drängen sie in die Schule. Unser Bub bleibt jedenfalls daheim, bis sich die Lage entspannt hat.“
Was besagten Vater besonders nervt: In der Schule seines Kindes werden bei Abwesenheit Fehlstunden eingetragen. „Wer soll sich da noch auskennen?“
Bildungsdirektorin Isabella Penz klärt auf:
„Es gibt klare Regeln, was Fehlstunden betrifft. Die Kinder sind mit der Abmeldung durch die Eltern entschuldigt.“ Sie sollen Lernpakete für daheim erhalten. Verwundert zeigt sich Penz über den Brief der Schulen:
Eine solche Anweisung ist von der Bildungsdirektion nicht hinausgegangen!
Isabella Penz, Bildungsdirektorin
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