Rabiate Pensionistin

Nachbarin mit Gehstock “grün und blau” geprügelt

Kärnten
12.04.2011 02:36
Frau Aloisia kommt nicht persönlich zum Prozess. "Sie fühlt sich nicht so gut", versucht ihr Anwalt zu kalmieren. Doch man lässt auch mit 75 Jahren einen Richter nicht unentschuldigt sitzen - vor allem dann nicht, wenn einem vorgeworfen wird, eine unliebsame Nachbarin mit dem Gehstock verprügelt und auch bedroht zu haben.

Da die Angeklagte den Weg zum Gericht nicht findet, hat eben das Opfer seinen großen Auftritt. "Grün und blau war ich im Gesicht", sagt die Villacherin.

"Durchgezogen und zugeschlagen"
Den Zusammenstoß mit der verfeindeten Nachbarin schildert sie so: "Sie hat mir beim Postkasten den Weg verstellt. Als ich vorbei wollte, hat sie mit ihrem Gehstock ausgeholt, durchgezogen und zugeschlagen. Meinem Sohn hat sie dann auch noch gesagt, ich müsse aufpassen, dass sie mich nicht umbringt."

Der Sohn, salopp im Sportoutfit und Wirtshausduft verbreitend, findet die ganze Sache lächerlich: "Mir ist es wurscht, wenn die zwei Alten streiten. Aber ihr Verhältnis ist halt kein gutes." Richter Kriz vertagt - er will sich Frau Aloisia anschauen, ehe er in der Nachbarschaftsfehde entscheidet.

von Kerstin Wassermann, Kärntner Krone

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