Am 1. Juli bekam das Frauenhaus in der Stadt Salzburg eine neue Führung. Wie berichtet, hatte Landesrätin Andrea Klambauer die Leitung der Einrichtung neu ausschreiben lassen. Mit der Übernahme durch die ARGE Schutzunterkünfte – die Vereine Jugend am Werk und VIELE – haben vorerst 16 Frauen ihren Job verloren. Mit jenen in Hallein waren es sogar 30. Dort musste die Einrichtung schließen, stattdessen gibt es nun Schutzwohnungen.
Die Übernahme sorgte politisch für Furore und führte sogar zu einer Klagsdrohung durch die Gewerkschaft – samt SPÖ-internem Zwist. Immerhin gelten sowohl die Gewerkschaft als auch der Verein Jugend am Werk als SPÖ-nah. Jetzt vermeldet die Gewerkschaft aber einen Erfolg.
„Wir haben für alle Beschäftigten eine zufrieden stellende Lösung gefunden“, sagt Geschäftsführer Michael Huber von der Gewerkschaft für Privatangestellte (GPA) und spricht dabei von jenen sieben Frauen, die vors Arbeitsgericht gezogen wären. Vier Mitarbeiterinnen, die nach wie vor im Haus arbeiten wollten, dürfen das auch weiterhin. Für die übrigen drei hat man eine andere Einigung erzielt. Für Huber ist es dennoch ein Erfolg.
„Alle Klagsdrohungen sind damit verschwunden“
Alle Klagsdrohungen seien damit verschwunden. Wie berichtet, wollte die Arge Schutzunterkünfte zuerst keine Mitarbeiterinnen übernehmen. „Entscheidend war das Gespräch beim AK-Präsidenten. Das hat eindeutig zur Versachlichung beigetragen – manche Dinge brauchen Zeit“, resümiert auch Uwe Höfferer von Jugend am Werk. Er will auch mit karenzierten Mitarbeiterinnen noch weitere Gespräche führen.










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