16.11.2021 08:00 |

Deutsche Reisewarnung

Kaum Kontrollen an Grenze zu Bayern

Seit vergangenem Sonntag ist Österreich für Deutschland Hochrisiko-Gebiet. Die Reisewarnung-Einstufung trifft, neben dem Tourismus, vor allem Pendler und den kleinen Grenzverkehr. Von Kontrollen war bisher aber kaum etwas zu sehen. Am Walserberg hielt die Bundespolizei vereinzelt Autofahrer an und fragte nach.

„Also bei uns stehen keine Polizisten. Das würd ich sehen“, erklärte die Kellnerin aus dem Café in Oberndorf. Ihr Blick ging dabei auf die Brücke ins bayerische Laufen. Auch am „kleinen“ Walserberg war am Montag keine Spur von Grenzpolizisten aus Deutschland.

Die Kontrollstation war verwaist. Seit Monaten stehen die Kontrollposten sowohl dort als auch am Steinpass bei Unken ungenützt an der Landesgrenze. Stichprobenprüfungen gab es so gut wie nie. Auch die Reisewarnung, die neben der Hotellerie und den Seilbahnern vor allem Pendler aus dem Pinzgau und dem benachbarten Bayern kurz aufschrecken ließ, änderte daran bisher noch nichts. Das Kleine Deutsche Eck bleibt also weitestgehend ohne 2-G-Kontrolle für Reisende, Berufspendler oder für Einkäufe jenseits der Grenzen. Einzig am Autobahn-Grenzübergang wurde vereinzelt überprüft

Die Bundespolizei kontrolliere „wie bisher im Rahmen der grenzpolizeilichen Regeln. Es werden alle Maßnahmen gesetzt“, erklärt die Pressestelle in München.

Maximilian Kronberger
Maximilian Kronberger
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