In die Öffentlichkeit gekommen ist die Angelegenheit durch eine Presseaussendung der Freiheitlichen Arbeitnehmer, die eine lückenlose Aufklärung der "Gerüchte" um den Betriebsrat fordern. Auf Nachfrage konnten jedoch keine konkreten Angaben über mögliche Verfehlungen gemacht werden.
Unklarheit über Vorwurf
Der ins Gerede geratene Betriebsrat erklärte, er habe keine Ahnung, was ihm vorgeworfen werde. Er vermutet eine "Intrige", um eine Neuwahl der Belegschaftvertretung zu erreichen, von der sich eine andere politische Gruppierung Vorteile erhoffe.
Die Kasse des Betriebsrates, die nicht er, sondern der Kassier führe, sei von der Arbeiterkammer überprüft und für in Ordnung befunden worden.
Auch dem Präsidenten der Arbeiterkammer Oberösterreich, Johann Kalliauer, waren die Vorwürfe gegen den Betriebsrat unbekannt. Er konnte aber nicht ausschließen, dass bei einer Prüfung einer Betriebsratskasse ein Missstand nicht erkannt werde.
Der Chef des Unternehmens bestätigte nur die Bürodurchsuchung und Beschlagnahme von Akten. Da es sich um eine interne Angelegenheit der Belegschaftsvertretung handle, habe er keine weiteren Informationen. Er hoffe aber auf eine rasche Aufklärung.
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