Verkauf von Extrusion

Greiner zwischen Liebeswerben und Trennungsplänen

Oberösterreich
06.11.2021 15:00

Aufregende Zeiten bei der Greiner AG: Einerseits wollen die Kremsmünsterer durch einen Zukauf in die Top-3 der Schaumstoff-Welt vorstoßen, andererseits werden sie zum „Schlussmacher“. So soll die Extrusionssparte mit 664 Mitarbeitern verkauft werden.

Extrusion - viele verstehen da nur „Bahnhof“. Bei der Greiner AG steht der Bereich für Kunststoffprofile, die bei Türen, Fenster und Rollladenkästen gebraucht werden. Auch Dichtungen für Duschtüren sind Extrusionsteile. Und davon hat Greiner nun genug: Die von Axel Kühner geführte Firma will die Sparte an die holländisch-deutsche Beteiligungsgesellschaft Nimbus verkaufen.

339 Mitarbeiter in Oberösterreich von Verkaufsplänen betroffen
Betroffen sind 664 Mitarbeiter, 339 davon in Oberösterreich. Auch die Standorte in Nußbach und Tschechien soll den Besitzer wechseln. Parallel dazu will Greiner die Mehrheit am belgischen Schaumstoff-Hersteller Recticel übernehmen. Zuletzt trat mit Carpenter ein zweiter Interessent auf den Plan.

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