Zwei Tage nach dem Tod von Bratislava-Spieler Boris Sadecky ist der Vorfall bei den Bulldogs sehr präsent. Doch am heutigen Freitag (19.15 Uhr) geht es in Klagenfurt weiter in der Liga. Auch, wenn es noch so schmerzt.
„Wir spielen für Boris, seine Familie und seine Teamkameraden. Unsere Gedanken sind immer wieder bei ihnen“, sagt der Russe Pavel Padakin. „Trotzdem muss das Leben weitergehen, das Eishockeyspiel rückt wieder in den Mittelpunkt.“ Konkret das heutige Auswärtsspiel in Klagenfurt: „Wir müssen das Geschehene überwinden und uns auf Eishockey konzentrieren. So etwas ist das Schlimmste, was in der Liga passieren kann.“
Wir müssen das Geschehene überwinden und uns auf Eishockey konzentrieren. So etwas ist das Schlimmste, was in der Liga passieren kann.
Pavel Padakin, Angreifer bei den Dornbirn Bulldogs
Padakin ist längst in Vorarlberg angekommen: „Die Berge, die Landschaft, der Klub - alles einzigartig“, sagt der 27-Jährige, der mit seiner Gattin und Sohn Chyrill gerne Ausflüge in die nahen Berge macht. Kein Wunder, ist der Stürmer doch in der Großstadt Moskau aufgewachsen. Zudem nützt der Russe die große Chance, hier Deutsch zu lernen: „Ich verstehe schon einiges, jeden Tag kommt ein klein wenig dazu. In der Eishalle reden wir nur Englisch, wenn ich hinaus gehe, versuche ich es aber immer wieder mit Deutsch.“
Da hebt sich Padakin von den vielen Legionären ab, die lange Jahre in Österreich waren, aber ohne Deutschkenntnis wieder gegangen sind.
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