Moderne Ansätze und strenge Kontrollen fordern die Lienzer Neos in Sachen Mobilität in der Dolomitenstadt. Auch in Sachen Photovoltaikanlagen habe man in Lienz noch Nachholbedarf, wie Spitzenkandidat Domenik Ebner beklagt. Derweil gibt es keine Bewegung in Sachen Direktverbindung Lienz-Innsbruck.
Geht es nach den Lienzer Neos, müssten vor allem der Pkw-Verkehr in der Stadt verringert und die Öffis attraktiver werden. So müsste etwa der Sportpass für die drei regionalen Buslinien das ganze Jahr lang gültig sein. Zusätzlich könne man sich vorstellen, selbstfahrende Elektrobusse in den Verkehr einzubinden. Ein ähnliches Modell gibt es bereits seit einigen Jahren in Pörtschach. Zudem möchte man auch auf die bedarfsorientierte Mobilität setzen, mit variablen Buslinien, je nach Nachfrage.
Verkehrsfreie Innenstadt
Nicht neu ist hingegen die Idee einer verkehrsfreien Innenstadt: Ein Fahrverbot, mit Ausnahme von Anrainern, besteht bereits seit über zwei Jahren ab der Muchargasse. „Das interessiert scheinbar niemanden. Deshalb wünschen wir uns ein Fahrverbot, strengere Kontrollen oder bauliche Maßnahmen“, so Ebner.
Vorantreiben will man auch das Thema Photovoltaik. Bis 2040 soll Lienz als Sonnenhauptstadt Österreichs bekannt sein. Schmackhaft machen wollen die Pinken das mit der Ersparnis der Baueinreichungsgebühr oder der Vereinfachung des Genehmigungsverfahrens.
Direktverbindung Lienz-Innsbruck
Weiterhin auf der Stelle tritt man hingegen bei der Direktzugverbindung Lienz-Innsbruck. „Sieben Jahre ist es mittlerweile her, dass der Dreierlandtag den einstimmigen Beschluss gefasst hat, dass der Direktzug wiedereingeführt werden soll“, kritisiert der Abgeordnete Markus Sint (Liste Fritz). Man sehe mit den vielen sanierten Bahnhöfen in Osttirol beste Voraussetzungen.
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