Was tun bei einem medizinischen Ernstfall mit zahlreichen Verletzten? Um dieses Szenario möglichst gut und fehlerfrei zu beherrschen, fand eine Ausbildung von Sondereinsatzgruppen auf dem Gelände des Lienzer Fernheizwerkes statt. Mehr als 50 Teilnehmer stellten dabei ihr Können unter Beweis.
Großeinsatz für Dutzende Rotkreuz-Sanitäter, Feuerwehrleute und Notärzte bei einem Teileinsturz eines Daches beim Fernheizwerk in Lienz mit teils schwer verletzten und verschütteten Personen: So lautete das schreckliche Szenario einer vorgeschriebenen Übung im Rahmen einer Ausbildung von Sondereinsatzgruppen aus Osttirol. Dabei probten die Einsatzkräfte den Umgang mit Gerät und Material, das Betreiben einer Sanitätshilfsstelle sowie die Patientenversorgung bei einer ganzen Reihe von Verletzten und verzwickten Situationen.
Echte Umstände simuliert
Die Einsätze wurden in Echtzeit und unter möglichst echten Umständen simuliert, auch mit Alarmierung durch die Leitstelle. Mitglieder des Roten Kreuzes mimten die 25 verletzte Kinder, Arbeiter sowie Baggerfahrer.
Begehrtes Dekret überreicht
Als Belohnung für ihren stundenlangen Übungseinsatz gab es nach getaner Arbeit für die 20 Mitarbeiter der Sondereinsatzgruppe des Roten Kreuzes sowie die drei Einsatzleiter das begehrte Dekret.
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