"Es handelt sich ja um Diebsgut", erklärt Scheuch im Gespräch mit der "Krone". "Das vergisst jeder – aber die Rechnungen sind nur an einen Aufdeckerjournalisten gelangt, weil uns eine Festplatte mit Buchhaltungsunterlagen gestohlen wurde." Das werde entsprechend angezeigt.
Um die beteiligten Firmen zu schützen, soll die Veröffentlichung der Daten daher mit einstweiliger Verfügung vom Gericht verboten werden. Betroffen sind große Kärntner Unternehmer, vorwiegend Baufirmen, die für "Layoutleistungen" oder "Anrainerberatungen" Summen zwischen 3.000 und 24.000 Euro an die blaue Connect bezahlt haben.
"Einige haben ja eh' schon gesagt, dass sie das selbst als Parteispende verbucht haben", gibt Scheuch im "Krone"-Gespräch die "schiefe Optik" rund um die Geldflüsse zu. Er wolle weiterhin "alles aufklären".
von Kerstin Wassermann, Kärntner Krone
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