Weiter gibt es keinen Amtsbericht zur geplanten Erweiterung des Europarks. Dieser hätte eigentlich am 20. Oktober fertig sein sollen. Schon zuvor kam es noch wegen rechtlicher Fragen zu Verzögerungen. Jetzt fehlt noch ein humanmedizinisches Gutachten, das bis heute erwartet wird. Dann soll der Amtsbericht bis Ende Oktober fertig sein. Die möglichen Szenarien: Der Ausbau um 14.000 Quadratmeter wird genehmigt oder eine abgespeckte Variante mit 8500 Quadratmetern als politischer Kompromiss. „Dann liegt es an Landeshauptmann Wilfried Haslauer, für einen einstimmigen Beschluss zu sorgen“, sagt Spar-Aufsichtsratsvorsitzender Gerhard Drexel.
Für die Einstimmigkeit in der Landesregierung, bestehend aus ÖVP, Neos und Grünen, ist ungewiss, ob die Grünen rund um Landesvize Heinrich Schellhorn über ihren Schatten springen. Bisher hat sich die Öko-Partei stets quer gelegt und offen kundgetan, ihren Standpunkt auch nicht ändern zu wollen. Drexel betont weiter die Wichtigkeit des Projekts: „Der Ausbau ist für den Handel in Salzburg im Kampf gegen die Online-Giganten extrem wichtig.“
300 Arbeitsplätze sollen mit Ausbau entstehen
Es geht dabei auch um 300 neue Arbeitsplätze, die gerade in Zeiten wie diesen wichtiger als je zuvor sind, und um den Wirtschaftsstandort. Wenn es nicht möglich ist einen bestehenden Standort auszubauen, sei dies ein fatales Signal an alle andere Firmen und hätte eine abschreckende Wirkung.
Bereits seit mehr als zehn Jahren versucht der Europark im Besitz des Spar-Konzerns das beliebte Einkaufszentrum in Taxham zu erweitern. Auch die Oppositionsparteien sowie die Gewerkschaft bekennen sich zur Erweiterung.
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