Stratosphären-Projekt

Schüler schickten zu Jubiläum einen Ballon ins All

Mit einer originellen Idee krönten Schüler und Lehrer das 100-Jahre-Jubiläum der Obernberger Mittelschule. In zwei Jahren entwickelten sie einen acht Meter großen Wetterballon, der kürzlich in die Stratosphäre abhob. Die Landung ging zwar ein wenig daneben, das Projekt war aber durch und durch ein Erfolg.

Rund 300 Kilometer vom Abflugort in Obernberg kehrte der Wetterballon der Obernberger Schüler zur Erde zurück. „Damit haben wir nicht gerechnet, aber Ausflüge ins All sind nicht ohne Risiko“, schmunzelt Florian Weinberger. Er hofft, dass sich nun rasch ein Baumkletterer findet, der den Ballon in einem schwer zugänglichen Waldgebiet von einem 40 Meter hohen Baum sicher zur Erde bringt. Erst dann können die vermutlich spektakulären Filmaufnahmen vom Flug in 40.000 Meter Höhe gesichtet werden.

Zwei Jahre Planung
Begonnen hat alles vor zwei Jahren. Laut Weinberger war es besonders schwierig, die Geräte gegen die enorme Kälte in der Höhe zu isolieren und eine entsprechende Akkuleistung zu erzielen. Eine weitere Herausforderung war das Gewicht. „Insgesamt mussten wir den Ballon unter 1600 Gramm halten, was bei den ganzen Geräten und den beiden ,Astronauten’ nicht leicht war“, scherzt Weinberger.

Denn mit an Bord waren Olaf, ein Bär, der es zum Schulmaskottchen gebracht hat und vermutlich der erste Obernberger am Rande des Weltalls ist und der Elefant der Oberösterreichischen Versicherung. Auch die Namen aller Schüler und des Flugteams waren auf der Reise ins All mit dabei.

 OÖ-Krone
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Mittwoch, 27. Oktober 2021
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