Bande aufgeflogen

Junge Einbrecher dank DNA-Spuren ausgeforscht

Kärnten
22.03.2011 17:49
"Kommissar DNA" hat wieder zugeschlagen: Bei einem Einbruch in ein Klagenfurter Waffengeschäft hatte ein 17-Jähriger Spuren hinterlassen, die ihn jetzt als Täter überführt haben. Der Bursche hatte damals die Auslagenscheibe des Ladens eingeschlagen, weil er eine Armbrust stehlen wollte. Dabei hatte er sich verletzt.

Der Besitzer des Waffengeschäfts hat vorgesorgt: Die Schachtel, in der die Armbrust sein sollte, war leer. Der Einbrecher hinterließ beim Einschlagen der Scheibe aber Blutspuren. Und der 17-Jährige ist kein unbeschriebenes Blatt: Er war zuvor wegen mehrerer Einbrüche in Schrebergärten sowie in eine Trafik und eine Bäckerei bereits zu einer bedingten Haft von sechs Monaten verurteilt worden.

Im Zuge der Ermittlungen wurden drei Komplizen – zwei Männer (19 und 24) sowie eine Schülerin (15) – ausgeforscht. Auch ein Teil des Diebsguts wurde sichergestellt. Die Kriminellen hatten versucht, die gestohlenen Elektrogeräte übers Internet zu verkaufen.

Kärntner Krone

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