28.09.2021 11:05 |

Tourismusbilanz 2021

„Buchungen in Österreich besser als vor der Krise“

Urlaub in Österreich war heuer im August sogar stärker gebucht als vor der Pandemie vor zwei Jahren. Gegenüber dem Vergleichsmonat im ersten Corona-Sommer 2020 legten die Buchungen um 14,8 Prozent auf 20,7 Millionen zu. Damit überstiegen die touristischen Nächtigungszahlen sogar das Niveau vom August 2019 um 2,3 Prozent.

Im August 2021 wurden mehr als 20 Millionen Nächtigungen in österreichischen Beherbergungsbetrieben gemeldet. Damit wurde der Wert aus dem August vor der Krise 2019 um 2,3 Prozent übertroffen. „Das ist ein starkes Lebenszeichen für die Branche, Österreichs Tourismus ist wieder am Weg zurück zu gewohnter Stärke“, zeigt sich Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) über die positive Sommerbilanz erfreut. Das „eindrucksvolle Ergebnis“ der Statistik Austria bestätige, dass die richtigen Maßnahmen gesetzt worden seien, auch habe sich Österreich als sicheres Urlaubsland positionieren können.

„Der Urlaub in Österreich war im Sommer 2021 nicht nur gewohnt schön, sondern auch sehr sicher. Das ist auch ein großes Verdienst der Betriebe und ihrer Mitarbeiter, die Sicherheitskonzepte konsequent und erfolgreich umgesetzt haben“, so Köstinger.

Im Mai und Juni 10,4 Millionen Nächtigungen
Schon in den ersten Sommermonaten Mai und Juni wurden 10,4 Millionen Nächtigungen verzeichnet. Das sind knapp drei Viertel mehr als im Vergleichszeitraum 2020 (plus 72,6 Prozent). Mit 20,66 Millionen Nächtigungen verzeichnete der August 2021 einen Rekordwert. Der stärkste ausländische Herkunftsmarkt war im August 2021 weiterhin mit Abstand Deutschland (9,6 Millionen; plus 21,1 Prozent), gefolgt von den Niederlanden (1,76 Millionen; plus 49,4 Prozent) und Italien (0,44 Millionen; plus 20,1 Prozent).

Situation in der Stadthotellerie schwierig
Die Bundesländer entwickelten sich freilich höchst unterschiedlich - der Stadthotellerie geht es immer noch sehr schlecht, erholt hat sich in erster Linie die Ferienhotellerie. Aber auch in urbanen Tourismusregionen zeige „sich eine Erholung“.

Wien, Nieder- und Oberösterreich verzeichnen Minus
In Vorarlberg (plus 13,5 Prozent), Steiermark (plus 11,5 Prozent) und Tirol (plus 10,3 Prozent) entwickelten sich zweistellige Nächtigungszuwächse gegenüber dem Vorkrisenmonat August 2019. Auch in Kärnten (plus 9,3 Prozent), im Burgenland (plus 8,2 Prozent) und in Salzburg (plus 6,3 Prozent) wurden mehr Nächtigungen als im August 2019 gemeldet. Schleppend verliefen noch die Nächtigungsentwicklungen in Wien (minus 50,8 Prozent), Niederösterreich (minus elf Prozent) und Oberösterreich (minus vier Prozent).

„Strenge Regeln, sicherer Winter“
„Mit strengen und einheitlichen Maßnahmen ist uns eine erfolgreiche Sommersaison gelungen. Wir setzen alle Hebel in Bewegung, damit auch die Wintersaison gut wird. Dazu haben wir Winterregeln erarbeitet nach dem Motto ‘Strenge Regeln, sicherer Winter‘. Für geimpfte und genesene Personen wird es kaum mehr Einschränkungen geben“, so der optimistische Ausblick Köstingers für die kommenden Monate.

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