Im Mühlviertel

Pitbull biss seinem Frauerl fast den Finger ab

Schmerzhaftes Ende einer Rauferei zwischen zwei Pitbulls in Sandl. Allerdings für ihr Frauchen. Die 27-Jährige verlor beim Versuch, die Tiere zu trennen, beinahe den Zeigefinger. Ein Jäger betäubte die rabiaten Hunde.

Die beiden Pitbulls – eine „Kampfhunde“-Rasse – waren am Abend daheim aneinandergeraten, und das Frauchen fürchtete, dass sie sich gegenseitig umbringen. Also ging die 27-Jährige dazwischen, wollte die erwachsenen Hunde, die bis zu 30 Kilo schwer werden, trennen. Das ging schief: Ein Hund biss der Mühlviertlerin so heftig in die rechte Hand, dass der Zeigefinger fast ganz abgetrennt wurde.

Nachbarn halfen
Mehrere Nachbarn hörten den Radau und kamen der 27 Jährigen zu Hilfe, konnten sie von den Hunden weg aus dem Haus und dem Garten und damit in Sicherheit bringen. Denn die Hunde hörten nicht auf, sich anzugreifen, rauften so wild im Garten, dass sich auch die alarmierten Polizisten nicht hineintrauten. Während das Frauchen ins Spital gebracht wurde, kam ein Jäger und beendete den wilden Hundekampf mit Narkosepfeilen.

Jährlich etwa 200 Biss-Anzeigen
So ein „Blutrausch“ von Hunden ist selten, allerdings nicht, dass ein „Bello“ zuschnappt: Die Hundebissstatistik zählt in Oberösterreich jährlich rund 200 Vorfälle – bei knapp 79.000 gemeldeten Hunden. Am häufigsten schnappen dabei Schäferhunde und Schäfermischlinge zu, gefolgt von „Sonstigen“ – also klassischen Mischlingen. Danach kommen schon Terrier, zu denen auch die Pitbulls gehören. Kleinhunde aller Art beißen übrigens dreimal häufiger zu als Rassevertreter von Dobermann und Rottweiler.

Markus Schütz
Markus Schütz
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Sonntag, 17. Oktober 2021
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