Die „Nordmänner“ zeigen sich angesichts der neuen Liga-Reform kämpferisch, gehen mit vielen jungen Österreichern in die Spielzeit. Nach zweijähriger Abstinenz kehren die Fans in die Stadthalle Zwettl zurück. Manager Hahn hofft auf ersten Meistertitel in der Vereinsgeschichte ...
Eine echte Herausforderung“, meint Waldviertels Manager Werner Hahn im Hinblick auf die neuen AVL-Statuten. So muss ab der kommenden Saison ein rot-weiß-roter Spieler fix am Platz stehen, sonst gibt’s eine Geldstrafe (400 Euro). In den nächsten Jahren soll der Österreicher-Anteil in der Liga dann stetig steigen. Eine harte Nuss für die „Nordmänner“, die in der Vergangenheit überwiegend auf Legionäre setzten. „Wir werden auch das meistern, sehen uns gut gerüstet.“ Denn mit Christopher Hahn, Leon Binder, Timon Wessely sowie Neuling Raphael Trauth (Döbling) kommen gleich mehrere lokale Hoffnungsträger für einen Stammplatz in Frage. „Nun gilt es, den Verein weiter zu professionalisieren. Die Talente von morgen sollen eine echte Perspektive erhalten, auch finanziell!“
Der Kader der Gegenwart wurde am Samstag in der Stadthalle Zwettl vorgestellt. Und zwar endlich wieder vor Fans! „Ich hatte wirklich bei jedem Applaus Gänsehaut“, lacht Hahn. „Man muss sich vorstellen, dass wir vor über zwei Jahren das letzte Mal vor Publikum gespielt haben.“ Die Zuschauer könnten in dieser Saison zum entscheidenden Zünglein werden. „Wettbewerbsübergreifend haben wir heuer 30 Heimspiele.“ Und ein großes Ziel. „Unser Kader ist top, wir wollen erstmals den Meistertitel holen.“ Los geht es in der AVL am 27. September bei Weiz.
PS: Ab sofort gibt’s eine eigene „Nordmänner-App“, bei der man mit aktuellen News sowie Fanshop-Aktionen rund um Pavel Bartos und Co. versorgt wird.
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