Nachdem ein 40-jähriger Afghane Freitagfrüh in der gemeinsamen Wohnung in Villach (Kärnten) auf seine 36 Jahre alte Ehefrau eingestochen haben soll, wird nun wegen versuchten Mordes ermittelt. Der Verdächtige befindet sich in der Justizanstalt Klagenfurt, über ihn wurde U-Haft verhängt. Die Tatwaffe war laut Ermittlern ein Stanleymesser.
Zu der Bluttat war es am Freitag gegen 6 Uhr gekommen. Laut Polizei hatte es einen Streit zwischen den beiden Afghanen gegeben, dabei hatte der Mann ein Stanleymesser genommen und auf seine Frau eingestochen.
Der neunjährige Sohn des Paares war zu den Nachbarn gelaufen, die die Rettung verständigten. Wie Markus Kitz, Sprecher der Staatsanwaltschaft Klagenfurt, am Montag auf APA-Anfrage erklärte, sei über den 40-Jährigen bereits Untersuchungshaft verhängt worden.
Leichte Verletzungen selbst zugefügt
Sowohl die Frau als auch der Mann wurden verletzt ins Krankenhaus gebracht. Während die 36-Jährige schwer verletzt wurde, hatte der Mann nur oberflächliche Schnittverletzungen erlitten: „Diese Verletzungen dürfte er sich mit großer Wahrscheinlichkeit nach der Tat selbst zugefügt haben. Sie sind aber nur leicht, jedenfalls haben sie keine Auswirkungen auf die Haftfähigkeit des Mannes“, berichtete Kitz.
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