03.09.2021 18:08 |

Überraschende Wende

Briten: Keine Impfempfehlung für Unter-15-Jährige

Die Gesundheitsbehörde Public Health England meldet überraschend Zweifel an Coronavirus-Impfungen für Jugendliche unter 16 Jahren an. Die gesundheitlichen Vorteile eines Stichs seien für gesunde Menschen dieser Altersgruppe marginal, weshalb man daher keine allgemeine Empfehlung für die Altersgruppe aussprechen wolle. Ob die Regierung der Einschätzung folgen wird, war zunächst unklar.

Die britische Impfkommission (JCVI) erweiterte zwar ihre Impfempfehlung für an Herz, Lungen oder Leber erkrankte Kinder und Jugendliche dieser Altersgruppe, eine allgemeine Impfempfehlung wollte sie aber nicht aussprechen.

Impfung für Jugendliche nur in Ausnahmefällen
Bisher lautete die Empfehlung der Kommission, Zwölf- bis 15-Jährige nur zu impfen, wenn sie in die Gruppe der besonders durch Covid-19 gefährdeten Menschen fallen. Dazu gehören beispielsweise Menschen mit unterdrücktem Immunsystem.

Hält sich Regierung an Empfehlung?
Erst eine Woche zuvor hatte das britische Gesundheitsministerium mitgeteilt, sich auf die flächendeckende Impfung der Zwölf- bis 15-Jährigen im größten Landesteil England vorzubereiten.

Damit sind nun die medizinischen Chefberater der vier Landesteile England, Schottland, Wales und Nordirland am Zug, eine endgültige Empfehlung aussprechen, die neben der individuellen Gesundheit auch weitere Gesichtspunkte wie die Aufrechterhaltung des Schulbetriebs einbezieht.

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