Während italienische Medien nach den Formel-1-Galavorstellungen von Jungstar Kimi Antonelli bereits vom WM-Titel träumen, bereitet Mercedes-Teamchef Toto Wolff die hohe Erwartungshaltung etwas Sorgen. „Genau das macht mir Angst“, sagt der Österreicher nach dem Traumstart des 19-Jährigen in die neue Saison.
Mit seinem dritten Grand-Prix-Sieg in Serie in der Formel 1 untermauerte Kimi Antonelli seine WM-Ambitionen vor rund einer Woche in Miami eindrucksvoll. In der WM-Gesamtwertung führt er nun nach dem vierten Rennwochenende 20 Punkte vor seinem Teamkollegen George Russell.
„Der stärkste Fahrer ist Italiener, und jetzt dürfen wir offiziell träumen“, schrieb die „Gazzetta dello Sport“ euphorisch. Italien liebäugelt dank Antonelli bereits mit der Formel-1-Krone. Neben Tennis-Superstar Jannik Sinner dreht sich alles um den Senkrechtstarter der Motorsport-Königsklasse.
„Er verdient jede Anerkennung, aber …“
Für Wolff gilt es nun, den Hype um Antonelli in dessen italienischer Heimat zu bändigen. „Er verdient jede Anerkennung, die er bekommt, aber gleichzeitig müssen wir maßhalten“, sagt der Mercedes-Teamchef im Interview mit der „Gazzetta“. Er wünsche sich für seinen Schützling „Raum, um zu wachsen und seine Geschichte ohne zu großen Druck zu schreiben“. In zwei Wochen geht es mit dem Grand Prix in Kanada weiter. Gibt's die nächste Antonelli-Show?
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