Seit Wochen sorgen die Pläne der Ennskraftwerke, bei der Rederbrücke ein Wehr zu errichten, für großen Wirbel. Gegner befürchten die Entstehung eines Stausees und verheerende Folgen für die Natur. Befürworter sehen das Projekt als Ausgleich für den tiefen Wasserstand der Enns, der durch die Hochwasserschutzmaßnahmen entstanden ist.
"Die Baggerungen für den Hochwasserschutz sind beinahe abgeschlossen. Wir sehen jetzt sehr gut, wie tief der Wasserspiegel der Enns ist. Die riesigen Schotterbänke sind kein schöner Anblick", sagt ÖVP-Stadtrat Markus Spöck. Auch Bürgermeister Erich Hackl (SPÖ) spricht sich für das Wehr aus: "Wir wollen, dass das Wasser auch weiterhin nahe an der Stadt bleibt. Durch das Kraftwerk behalten wir trotz Hochwasserschutz unser bekanntes Ortsbild."
Nach den positiven Signalen aus der Politik beginnen die Ennskraftwerke mit der Detailplanung. Sobald diese konkretisiert ist, werden Infoveranstaltungen für die Steyrer stattfinden. Nach einer positiven Umweltverträglichkeitsprüfung könnte das Kraftwerk 2014 in Betrieb gehen.
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