Es war ein spektakulärer Raub, der sich am Einkaufsfeiertag vor Weihnachten in Klagenfurt abspielte: Vier Maskenmänner stürmten mitten im Einkaufstrubel in das Juweliergeschäft Heller in Klagenfurt; einer der Räuber hielt der Verkäuferin eine Waffe an die Schläfe, während zwei weitere mit Äxten die Vitrinen einschlugen und Schmuck und Uhren zusammen rafften. "Das war die Tat eiskalter Profis aus dem Osten", sagten die Ermittler damals.
Kärntner Polizei noch vorsichtig
Im Juweliergeschäft wurden DNA-Spuren gefunden; das könnte sich ausgezahlt haben. Die Innsbrucker Staatsanwältin Karin Schiffmann: "Laut DNA-Datenbank gibt es eine Übereinstimmung zwischen einer Probe aus Klagenfurt und einem der Täter aus Innsbruck." Trotzdem sind die Kärntner Fahnder noch vorsichtig: Herbert Rogl vom Landeskriminalamt: "Überführt ist noch niemand, aber es schaut auch nicht schlecht aus." Die Vorgehensweise bei beiden Überfällen würde auf jeden Fall für die selben Täter sprechen.
Weiterhin im Dunkeln tappen die Kriminalisten bei der Fahndung nach dem Räuber auf den Klagenfurt Juwelier "Schullin". Nachdem zwei verdächtige Serben mangels Beweisen wieder auf freiem Fuß sind, haben die Ermittler keine neuen Anhaltspunkte.
von Serina Babka, Kärntner Krone
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