„Die Experten haben gesagt, dass wir zwei Jahre brauchen, um den Standort wieder aufzubauen. Wir wollen’s in einem Jahr schaffen“, sagt Fischer-Sports-Geschäftsführer Franz Föttinger. Im Oktober des Vorjahres zerstörte ein Großbrand Europas größtes Ski-Werk in der Ukraine. Die Produktion der Innviertler dort steht bis auf wenige Bereiche derzeit still. Noch
Ein elektrischer Kurzschluss war letztlich der Auslöser für den Großbrand im Ski-Werk in Mukatschewo, der Fischer Sports extrem unter Druck gebracht hat. In der Ukraine werden die großen Mengen an Skiern hergestellt, während in Ried normalerweise Sondermodelle und Spezialitäten gefertigt werden. Nach dem Feuer wurde die Produktion im Innviertel aufgestockt: Das Unternehmen nahm 30 zusätzliche Mitarbeiter auf und erhöhte die Produktionszeiten. „Für den kommenden Winter fahren wir in Ried maximale Schichten“, sagt Geschäftsführer Franz Föttinger. Trotzdem: Der durch das Feuer ausgelöste Engpass kann nicht aufgeholt werden.
Das Produkt-Angebot ist daher beschränkt: Bei Langlauf- und Tourenskiern haben die Innviertler kaum Reserven und fast alles an den Handel verkauft. „Wir haben die Kapazitäten einfach noch nicht. Wer Fischer-Skier will, sollte also schnell sein“, sagt der 52-Jährige.
Halle schon fast fertig
Föttinger blickt nach vorne: Die neue Halle wird noch in diesem Monat fertiggestellt, dann soll mit dem Aufbau der Anlagen begonnen werden. Ende des Jahres soll die Produktion in der Ukraine wieder anlaufen und damit für den Winter 2022/23 wieder so etwas wie Normalität einkehren. „Wir sind super im Plan, aber es bleibt bis zum Schluss eine Herausforderung“, meint Föttinger.
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