Kur- und Tagesgäste müssen bei ihren Spaziergängen rund um den Schlossberg in Bad St. Leonhard derzeit etwas kürzer treten. Ein Teil der Wanderwege befindet sich nämlich in einem desolaten Zustand. Um Unfälle zu vermeiden, sahen sich die Verantwortlichen veranlasst, die Wege zu sperren.
„Wir sind sehr bemüht, das historische Juwel auf unserem Schlossberg zu erhalten“, sagt Vizebürgermeister Heinz Joham. Die jüngste Sanierung der Burgruine, die noch sehr gut erhalten ist, wurde vor zwei Jahren begonnen. „Unser historisches Gut ist ein Fass ohne Boden. Für nächstes Jahr sind weitere Sanierungsarbeiten an den Burgmauern geplant.“ Probleme mache vor allem der Grünbewuchs, der regelmäßig entfernt werden müsse. „Das erfolgt natürlich in Absprache mit dem Bundesdenkmalamt.“ Die Kosten dafür belaufen sich auf 100.000 Euro.
Gefahr in Verzug
Einige Wanderwege, die von Kurgästen genützt werden, sind derzeit nicht begehbar. „Wir mussten die Wege am Hang und an der Lavant wegen Gefahr in Verzug sperren lassen“, so Joham. Man sei aber bemüht, sie so rasch wie möglich herrichten zu lassen: „Das wird teuer werden.“ Auch der Pavillon, der am Aufgang zur Burg Schatten spendet, müsse saniert werden: „Es kommt leider immer wieder zu Vandalenakten.“
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